»Die Kehre«

Die Kehre ist eine Zeitschrift, die die Ökologie aus ganzheitlicher Perspektive betrachtet. Das Periodikum leistet einen Beitrag dazu, der aktuell stattfindenden Verengung der Ökologie auf den »Klimaschutz« Einhalt zu gebieten und den Blick dafür zu weiten, worin ihre ursprüngliche Bedeutung liegt: daß sie eine Lehre von der gesamten Umwelt ist, die sowohl Kulturlandschaften, Riten und Brauchtum also auch Haus und Hof (Oikos) als ihren Namensgeber einschließt. 

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»Die Kehre« – Krieg (Heft 24)
»Krieg. Krieg bleibt immer gleich.« (Ron Perlman in Fallout)Seit fast vier Jahren tobt der Krieg in der Ukraine. Nach dem Angriff der russischen Truppen am 24. Februar 2022 hat er unterschiedliche Phasen durchlaufen, ist jedoch mittlerweile zu einem zermürbenden Abnutzungskampf geworden, der ähnlich den Schlachten im Ersten Weltkrieg verwüstete Mondlandschaften hinterläßt und als Spiegelbild der Zerstörung, die er am Menschen anrichtet, auch die gesamte Natur in die Vernichtung zieht. »Niemandsland« nannten die Soldaten des Ersten Weltkriegs diese Landschaften der totalen Verwüstung. In der Menschheitsgeschichte sind Natur und Krieg jedenfalls eng miteinander verwoben. Entweder machte man sich die natürlichen Voraussetzungen zunutze (Guerillakampf im Dschungel etc.), vernichtete die Lebensgrundlagen des Feinds oder setzte die Natur selbst als Waffe ein (Feuersbrünste, Flutungen etc.). Im industriellen Zeitalter erfuhr dieser Austausch eine Wendung ins Extreme. Unsere aktuelle Ausgabe widmet sich dieser Wendung auf besondere Art und Weise.Beiträge u.a.:  Andreas Punert Tod im Zeitraffer – der Einsatz von Entlaubungsmitteln im Vietnamkrieg  Volker Zierke  Menschen, Tiere, ExplosionenJonas Schick  Kein schöner Land – Ökokatastrophe in der Ukraine  Jörg Seidel  Mein Kräuterjahr

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»Die Kehre« – Überwucherungen V (Heft 23)
Öko ist gerade nicht im Trend. Umweltproteste bei der IAA bleiben Randnotizen und Greta segelt lieber nach Gaza als zur UN-Klimakonferenz nach Belém in Brasilien. Für eine Zeitschrift wie die Kehre, die sich am Grundsätzlichen orientiert und die auch gerade deswegen ins Leben gerufen wurde, um einer anderen ökologischen Perspektive außerhalb des Klima-Öko-Breis der letzten Jahre Raum zu geben, ist das keine Entwicklung, die unbedingt mit Bedauern betrachtet wird. Gleichwohl besteht die Gefahr, daß die Ökologie dauerhaft auf die hinteren Plätze der politischen Agenda verbannt wird, da die bröckelnde materielle Basis nach mehr ökonomischem Aufschwung verlangt. Doch ist es ein nachhaltiger Umgang mit der Umwelt, der den Unterschied zwischen Kollaps und Überleben von Gesellschaften ausmachen kann. Die Texte unseres fünften, thematisch offenen Heftes unterstreichen daher ganz bewußt: Öko zählt! Beiträge u.a.: Martin Sellner Die transformative Metatechnologie Erik Lehnert Ökologie und Populismus Dušan Dostanić Das serbische Volk gegen Rio Tinto Jörg Seidel Links und rechts als ewige Prinzipien

13,00 €*

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»Die Kehre« – Klima (Heft 22)
Das ökologische Reizthema schlechthin: der Klimawandel. Menschengemacht oder nicht? Einfallstor für ein globales, informelles Regierungsregime oder doch die größte Gefahr für die Menschheit im 21. Jahrhundert? Im November dieses Jahres wird die 30. Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP) im brasilianischen Belém tagen. Die UN-Gipfel zeigen das gesamte ökologische und politische Dilemma unserer Zeit: Zum einen ist die »Ökologie« heute eine politische Größe globaler Bedeutung geworden, zum anderen tendiert die Wirksamkeit politischer Ökologie gegen null. Seitdem die Klimakonferenzen tagen, stieg der CO2-Ausstoß weltweit jedes Jahr ungebrochen. Derweil wird die Komplexität von Umwelt und Natur durch den Klimaschutz der COP-Konferenzen einseitig technisiert betrachtet und so eine Lösbarkeit der Umweltkrise über das technische Fortschrittstheorem der Moderne hergeleitet. Es ist daher nur folgerichtig, daß der Klimaschutz mittlerweile zum Standardrepertoire linksliberaler und linker Strömungen gehört. Für die Rechte ist der Klimaschutz hingegen zum politischen Reizthema geworden – leider mit einem überschießenden Beißreflex. Die neue Kehre zeigt, daß die Klimafrage auch ganz ohne diesen Reflex von rechts kritisch hinterfragt werden kann und auf diese Weise das wahre Ausmaß der Krise – das dem Klimaschutz verborgen bleibt – zum Vorschein kommt. Beiträge u.a.: Alain de Benoist Klimakrise Jonas Schick Die Rechte und das Klima Erik Lehnert Klima als Schicksal Michael Beleites Globale Verdunkelung

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»Die Kehre« – Tourismus (Heft 21)
Im ersten Heft des Jahres 2025 gehen wir auf Reisen und unterziehen das Phänomen »Massentourismus« einer kritischen Bestandsaufnahme.  Dieses Jahr wird ein Rekordjahr für die Tourismusbranche. Nach dem schweren Schlag durch Corona ist sie wieder auf Erfolgskurs. Es wird wieder voll an den Stränden der Adria, auf den Balearen oder an Nord- und Ostsee, und die etwas mehr als 500 Kreuzfahrtschiffe, die weltweit die Hafenstädte ansteuern, werden randvoll gefüllt sein – die gesamten (ökologischen) Negativerscheinungen des modernen Massentourismus im Schlepptau. Dabei gibt es eklatante Unterschiede zwischen der genuinen »Reise« und dem »Urlaub«, den Reisveranstalter XY heute anbietet. Unterschiede, die Alain de Benoist, in seinem Beitrag messerscharf auf den Punkt bringt. Ilia Ryvkin beweist indes, daß der Reisende nicht ausgestorben ist und nimmt den Leser abseits jeder gewöhnlichen Touri-Route mit nach Georgien. Auf der Nordseeinsel Sylt hingegen, die Nils Wegner in den Fokus rückt, ist der Tourist allgegenwärtig und hat auf dem einst bettelarmen Sandstreifen keinen Stein auf dem anderen gelassen – sozial wie ökologisch.  Beiträge u.a.: Alain de Benoist Massentourismus – eine der Plagen unserer Zeit Ilia Ryvkin Eine kaukasische Aufzeichnung Nils Wegner Reißende See, berstende Kliffe, karg-schöne Heide Jonas Schick In die weite Welt Michael Beleites Kulturfolger, Gebäudebrüter und Nistkästen

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»Die Kehre« – Überwucherungen IV (Heft 19)
Die vierten »Überwucherungen« im nunmehr fünften Kehre-Jahrgang versammeln wieder etliche ökologische Denkanstöße mit breiter thematischer Streuung. Felix Ansorg, der in den »Überwucherungen (III)« bereits den ostdeutschen Liedermacher Gerhard Gundermann porträtiert hat, wendet sich diesmal der Technikkritik Martin Heideggers zu – der »Kehre«, die unserer Zeitschrift den Namen gab – und räumt mit dem Mißverständnis auf, sie verleite zu blinder Maschinenstürmerei. Außerdem gehen wir dem Aufstieg und Fall der »Letzten Generation« nach. Der Politikwissenschaftler Benedikt Kaiser attestiert ihr in seiner Bestandsaufnahme eine »hyperrevolutionäre Ungeduld«, die sie von der politischen Kärrnerarbeit abhalte: Ein Opfer ihrer eigenen apokalyptischen Erzählungen?   Nils Wegner schließt derweil seine in der Kehre 18 »Meer und Ozean« begonnenen Standortbestimmung ab: »Fest steht, daß ein Volk und dessen Fortbestand soziale, somit genuin politische Ansprüche stellen – nicht etwa bloß ökonomische, die sich mit dem Drehen an Stellschrauben der Ressourcenallokation bedienen ließen«, ein eminent wichtiger Text. Beiträge u.a.: Felix Ansorg Zur Technik. Wi(e)der die Kritik Benedikt Kaiser Falsch abgebogen. Wie die »Letzte Generation« sich selbst delegitimierte Nils Wegner Was sei der Mensch – und wieviel? (II) Optimierung, Rationalisierung, Deformierung Alain de Benoist Angesichts der Technik Gespräch mit Bernard Rio Der heilige Wald der Kelten

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»Die Kehre« – Meer und Ozean (Heft 18)
Themenheft »Meer und Ozean« Die Kehre 18 richtet den Blick auf einen Naturraum, der für uns Deutsche in Gestalt von Nord- und Ostsee schon immer eine wichtige Rolle gespielt, uns aber nie in der Weise mitgerissen und vereinnahmt hat wie die großen europäischen Seefahrernationen.Die Weite des Ozeans übt seit Jahrhunderten eine einzigartige Anziehungskraft auf den Menschen aus, die bis heute ungebrochen ist. In seinen Tiefen liegen die letzten Mysterien unserer Welt und seine Fluten bleiben selbst im technisierten 21. Jahrhundert unkontrollierbar. Diese generelle Freiheit der See, stellt jedoch auch den Schutz der Meere vor große Herausforderungen.Jonas Schick spürt dieser Freiheit der Meere aus der Perspektive des Politischen nach und zeigt auf, welche Verbindung zwischen Gesellschaften, die sich in ihrer gesamten Existenz der See verschrieben haben, und der Umweltkrise unserer Zeit besteht: Leviathan gegen Behemoth. Mit Wilhelm Heinrich Riehls Betrachtungen über den deutschen Küstenbewohner geht der Blick zurück in die Vergangenheit, wobei deutlich wird, daß die Verbundenheit mit Nord- und Ostsee auch an uns deutschen Landtretern nicht spurlos vorübergegangen ist.Und Mario Müller setzt den einzigartigen Naturraum der nördlichen See mit atemberaubenden Bildern in Szene. Das Heft zeigt den Zwiespalt zwischen dem Meer als Raum, in dem der Mensch seine Grenzen verliert, und als Ort ungezähmter Naturschönheit.Beiträge u.a.: Jonas SchickIm Maul des Walfischs – Umwelt und Politik im maritimen ZeitalterWilhelm Heinrich RiehlDer deutsche KüstenbewohnerMichael BeleitesSelbstversorgung - ein Weg ins Freie. Das GärtnerhofkonzeptTorben Braga Im Revier – Empfehlungen für den eigenen Segeltörn

13,00 €*

»Die Kehre« – Christentum und Ökologie (Heft 16)
Themenheft »Christentum und Ökologie« Beseelte Naturfeinde oder hegende Gärtner mit göttlichem Auftrag? Die Kehre 16 gibt Antworten auf eine alte Kontroverse: Ist das Christentum für die ökologische Krise mitverantwortlich?Das Christentum hat innerhalb der ökologisch denkenden Rechten nicht den besten Leumund. Der Lebensphilosoph Ludwig Klages kann diesbezüglich als exemplarisch gelten mit seiner Rede vom »siegreichen Monotheismus der israelitischen Propheten, denen das erstaunliche Kunststück gelang, zum persönlichen Herrn der gesamten Welt den schrankenlosen Haß auf die Göttlichkeit schlechthin dieser Welt zu erheben«.Das Christentum stellt aus dieser Perspektive den Ausgangspunkt des Fortschrittsdenkens dar, das die Wahrnehmung der Geschichte als Zyklus verdrängte und damit dem rücksichtslosen Raubbau an der Natur den Weg ebnete. Für den Altmeister der Nouvelle Droite, Alain de Benoist, steht es außer Frage, daß das Christentum einen Keil zwischen Mensch und Tier getrieben habe, wie er sowohl in seinem Artikel als auch im Interview in dieser Ausgabe betont.Gleichwohl bringen der junge katholische Publizist Moritz Scholtysik und der zur Orthodoxie konvertierte Engländer Paul Kingsnorth mit ihren Artikeln »Göttliche Schöpfung und christliche Verantwortung« und »Die Wilden Heiligen« gewichtige Argumente für die ökologischen Grundierungen des christlichen Denkens in unserem Heft vor.Fällen Sie selbst ein Urteil und lesen Sie unsere Ausgabe!Beiträge u.a.: Moritz ScholtysikGöttliche Schöpfung und christliche VerantwortungAlain de BenoistDer Platz des Menschen in der NaturPaul KingsnorthDie Wilden HeiligenReinhard Falter Weltflucht und Säkularisierung – die christlichen Wurzeln der NaturzerstörungNils WegnerBiegsame Konservative

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»Die Kehre« – Überwucherungen III (Heft 15)
Offenes Heft »Überwucherungen (III)« Das jährlich erscheinende offene Heft, die »Überwucherungen« – diesmal mit hochkarätigen Beiträgen von Martin Sellner und Guillaume Travers sowie einem Interview mit dem linken Vordenker Wolfgang Streeck. Das dritte offene Heft hebt den politischen Schnittpunkt hervor, an dem links und rechts nicht immer eindeutig voneinander getrennt werden können: Dort, wo solide Formen dem Flüssigen vorgezogen werden. Der in der Ausgabe portraitierte Liedermacher Gerhard Gundermann stellte bereits in den 1990er Jahren fest, daß »es künftig Fronten geben [wird], bei denen Kapital und Gewerkschaften auf der einen Seite stehen – gegen die vereinte konservative und alternative Politik«. In unserer 15. Ausgabe zeigen wir diese Fronten auf. Beiträge u.a.: Martin Sellner Heidegger vs. Descartes Felix Ansorg Gerhard Gundermann Wolfgang Streeck Im Interview Guillaume Travers Der Große Austausch der Natur  Nils Wegner Der morbide Anhauch

10,00 €*

»Die Kehre« – Kulturlandschaft (Heft 14)
Themenheft »Kulturlandschaft«Ist allein urwüchsige Wildnis schützenswert, wie sie nur noch in ganz kleinen Flecken existiert, zum Beispiel im polnischen Białowieża-Nationalpark an der Grenze zu Weißrußland? Oder ist auch die vom Menschen geformte Landschaft ökologisch wertvoll, allen voran die althergebrachten Kulturlandschaften, und ihre Bewahrung daher von naturschützerischem Interesse?Gerade bei der Definition dessen, was »natürlich«, was »kulturell« und was »schützenswert« ist, trennt sich im Naturschutz die Spreu vom Weizen. Für uns in der Kehre war immer klar, daß das Kulturelle – in seiner ökologischen Form: die »Kulturlandschaft« – Teil des Natürlichen ist. Entscheidend dabei ist, wie dem Gestaltenden der Sinn steht. Unsere 14. Ausgabe steht ganz im Zeichen dieser Grundüberzeugung.Beiträge u.a.:  Jonas SchickMensch und NaturReinhard FalterPrägende LandschaftenErik LehnertÖkofaschist Rudolf Bahro? (III)Jörg DittusPaul Schultze-NaumburgZacharias SchalleyRechte Landwirtschaftspolitik

10,00 €*

»Die Kehre« – Ökofaschismus (Heft 12)
Themenheft »Ökofaschismus«Nach drei Jahrgängen kristallisiert sich eine Tradition heraus: Jede der Kehre-Ausgaben zum Ende eines Jahres beschäftigt sich mit »heißen Eisen«.  Diesmal widmen wir uns dem Kampfbegriff »Ökofaschismus«. Was steckt dahinter? Hat er überhaupt Substanz? Gibt es Ökofaschisten und wäre der »Ökofaschismus« ein erstrebenswertes Amalgam aus rechter Revolutionsdynamik und Ökologie? Oder ist der »Ökofaschismus« unbrauchbar für rechte Ökologie?All diesen Fragen sind wir in der 12. Ausgabe der Zeitschrift für Naturschutz auf den Grund gegangen.Beiträge u.a.:Benedikt Kaiser»Ökofaschisten« sind immer die anderenJonas SchickEntvölkerungErik LehnertÖkofaschist Rudolf Bahro? (I)Andreas KarstenBraune Wälder

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